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Kunstspeicher Friedersdorf

an der B 167

Veranstaltungen 2017

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Brunch

Sonntag, 29.01.

11-14 Uhr

Bruch mit Männersache  

Siegfried Wolter   - Vocal/Gitarre

Norbert Mikolai    - Gitarre/Bass/Vocal                               

Lars Geske          -  Gitarre/Bass

Luisa Gielisch     - Vocal/Percussion


MÄNNER SACHE“, drei Musiker an Gitarre und Bass aus dem Raum Frankfurt(Oder). In einem entspannten  unplugged-Sound sind Klassiker der Rockgeschichte von  Neil Young, Bob Marley bis hin zu Eric Clapton zu hören.
Ein wenig Ostrock ist  im musikalischen Gepäck auch dabei.

Musik & Buffett: 29,50 €

Satire

Sonntag, 05.03.  

16 Uhr

FRIEDRICH UND VOLTAIRE.

Die halbe Wahrheit. Un(d) zensiert.  

Sie haben Briefe gewechselt wie kaum zwei andere, und das noch vor der Erfindung des Briefmonopols: Preußens König Friedrich II. (später „der Große“) und der berühmte französische Philosoph und Aufklärer Voltaire.

Diese Korrespondenz ist erhalten und heute noch ein schöner Beweis für die Zuverlässigkeit der damaligen Post. Über 250 Jahre später stellt sich allerdings heraus, dass die beiden so erfolgreich aneinander vorbeigeredet haben, dass eine Neufassung ihres Briefwechsels unausweichlich geworden ist. Diese liegt nun vor. „FRIEDRICH UND VOLTAIRE“ illustriert auf absurdeste Weise das Duell der zwei Giganten und beantwortet auch die letzten Fragen: War Voltaire wirklich aufgeklärt genug zu wissen, worauf er sich einließ, als er 1736 auf eine Zeitungsannonce des preußischen Kronprinzen antwortete? Und was führte jener wirklich im Schilde? „FRIEDRICH UND VOLTAIRE“ beseitigt endlich eines der größten Missverständnisse der preußischen Geschichte und bereichert die Welt um ein ebenso vergnügliches wie boshaftes Spektakel. Ein abendfüllender Spaß, der die beiden historischen Figuren in ein völlig neues Licht rückt.


André Nicke (Friedrich), Andreas Flügge (Voltaire)   

Eintritt: 15.-


Lied & Lyrik

Freitag, 10.03.  

20 Uhr

„Mich ritt die schöne Kellnerin“  

Lieder und Gedichte um die Liebe

Henry-Martin Klemt / Maik Pistiak

Die Kerle werden ohnehin viel langsamer erwachsen, falls überhaupt, und wenn, dann haben den größten Anteil daran die Frauen, ist Henry-Martin Klemt überzeugt. Für den Frankfurter Lyriker Grund genug, sich ihnen auch im Gedicht zu widmen: lustvoll und melancholisch, sinnlich und frech. Ihm zur Seite sitzt mit Maik Pistiak ein Liedermacher, dessen leidenschaftliche Spielfreude jeden Song zu einem authentischen Erlebnis macht.

Das Getriebensein ist so echt, wie das Innehalten, und manchmal scheint es Pistiak selbst fortzureißen - in kleinen Tanzschritten, bis er sich im Bus wiederfindet, im Zimmer, das die Liebste für immer verlassen hat oder das sie gerade betritt, um mit ihm das Fernweh zu teilen. Die Frauen und Männer, die Lieder und Gedichte von Pistiak und Klemt bevölkern, können uns jeden Tag begegnen.

Sie wirken skurril und vertraut, sie schwelgen in ihrer Liebe oder rotzen ihre Verletztheit heraus.

Sie treffen und sie trennen sich, und wenn sie miteinander schlafen, ist nichts Obszönes dabei. Vor allem aber sind sie liebenswert, jeder auf seine Art mit aller Sehnsucht und aller Hoffnung auf Glück.

„Mich ritt die schöne Kellnerin“ ist eine Liebeserklärung an Männer und Frauen.

Eintritt: 15.-


EISBEINESSEN
Samstag, 18.02.  / Sonntag, 19.02.

Eisbein aus dem Steinbackofen,

mit Erbspüree und Sauerkraut

und Salzkartoffeln

(Wir bitten um Reservierung.)

Ausstellung Sonntag, 19.02.  

16 Uhr

Ausstellung & Vortrag

Prof. Dr. Monika Frielinghaus

Sind unsere Ackerböden nur Dreck?

Eintritt: 5.-


Da man in den Boden selten hinein sehen kann, ist die generelle Wahrnehmung von Dunkelheit und Mystik verbreitet. Daraus resultieren solche Meinungen wie „Boden ist der Dreck unter unseren Füßen“, „den Boden unter den Füßen verlieren“, „am Boden zerstört“, „etwas aus dem Boden stampfen“ und viele mehr.

Das Bewusstsein für den Wert unserer Böden mit ihren lebenswichtigen  Funktionen ist bei uns Menschen so gering ausgebildet, dass man von Bodenvergessenheit sprechen kann. Dabei können Böden schön sein und spannende Geschichten erzählen.  

Wir müssen die Böden wieder respektieren lernen, müssen begreifen, dass sie mehr sind als eine mögliche Geldanlage. Böden sind  das lebendige Fundament unseres Lebens und Wohlstandes. So ungewöhnlich es klingen mag, unsere Zivilisation überlebt nur dann, wenn wir Böden wie ein wertvolles Erbe behandeln, nicht als Ware - und ganz sicher nicht wie den letzten Dreck.


Eine Ausstellung, die uns den Wert und die Schönheit unserer Böden sowie die Aufforderung, sie zu schützen, näher bringt.


Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen.

(Aus den Reden berühmter Indianerhäuptlinge)

KONZERT
Samstag, 18.03.  

16 Uhr

Barockkirche Friedersdorf
CANTUS GAUDIA -
Der Chor aus Bad Freienwalde

„Cantus Gaudia“ - weil jeder singen kann, sich aber nicht jeder alleine traut!

Der Chor „Cantus Gaudia“ wurde von dem Texter, Komponisten, Sänger und Musiker Torsten Riemann im März 2014 gegründet, der ihn seither leitet.

„Cantus Gaudia“ ist ein Chor, bei dem der Spaß am Singen im Vordergrund steht. Es gibt also keinen „akademischen“ Anspruch. Die Chormitglieder müssen keine Notenkenntnisse haben, sondern sollten lediglich Freude am Singen und gute Laune mitbringen.

Das Repertoire reicht von Schlagern, über Filmmusik, Volkslieder, Pop-Songs bis hin zu Eigenkompositionen des Chorleiters.

Die Mitglieder dieser bunten Gruppe kommen aus Bad Freienwalde und Umgebung. Sogar aus Berlin nimmt ein Sänger den Weg zu Proben und Aufführungen auf sich. „Cantus Gaudia“ verspricht Spaß, gute Laune und auch den einen oder anderen nachdenklichen Moment.


Es werden weiterhin Sängerinnen und Sänger gesucht. Interessierte können sich gerne jederzeit unter Torsten@TorstenRiemann.de melden. Jeder kann singen - sogar wir!!!

Eintritt 10,-/ 8, Euro

Veranstaltung der
Kirchengemeinde Friedersdorf         

Samstag, 01.04.  

Sonntag, 02.04.

16 Uhr

Vorösterliches im Speicher/

Handwerk in Aktion

Buntes Treiben im Speicher


Der Laden lockt mit frühlingshaften Angeboten.

An beiden Tagen erleben Sie regionales Handwerk in Aktion.

Korbflechten, Stoff- und Filzarbeiten , Spinnen, Bastelstube für
Groß & Klein, Stand Frau Kurtu-Keramik…

AUSTELLUNG
Samstag, 01.04.  

16 Uhr

AUSTELLUNGsEröffnung
Auf gute Nachbarschaft !

Valeriu Kurtu  - Artcartoons

Von zwischenmenschlichen bis hin zu europäischen Beziehungen - Nach-barschaften bestimmen unser tägliches Leben genauso wie die große Politik.


Aufwendig gezeichnet und farbenfroh sind die Arbeiten von Valeriu Kurtu, die an osteuropäische Traditionen der Karikatur anknüpfen.

Längst hat er diese für sich weiter-entwickelt und seine Cartoons fanden einen festen Platz in Berlins Kultur-landschaft, wo er seit über 20 Jahren lebt und wirkt.


Mehr als 100 Preise und Anerkennungen bekam er bei internationalen Wettbe-werben für seine Artcartoons.

AUSTELLUNG
Samstag, 02.04.  

15 Uhr

AUSTELLUNGsEröffnung
Auf gute Nachbarschaft !

Valeriu Kurtu  - Artcartoons

In den vergangenen 25 Jahren förderten die Mitglieder des Freundeskreises Friedersdorf e.V. Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege.

Aus Anlass dieses Jubiläums wird am Sonntag, dem 2. April, 15 Uhr, die neue Dauerausstellung zur Orts- und Regionalgeschichte eröffnet.


„Friedersdorf ist bekannt für Friedrich August Ludwig v. d. Marwitz und für die Schlacht um die Seelower Höhen. Aber gibt es eventuell auch noch andere Geschichten, die es sich lohnt zu erzählen?

Die Dauerausstellung geht den Selbstverständlichkeiten dieses Dorfes von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart nach und entdeckt Überraschendes im vielleicht doch nicht so Vertrauten. Der Besucher ist eingeladen, diese Spurensuche mitzugehen und dabei ins Nachdenken über eigene Vorstellungen von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft auf dem Dorf zu kommen. Wer sich von den intellektuellen Anstrengungen erholen möchte, kann sich auf dem Sofa im Medienraum niederlassen und die Friedersdorfer selbst sprechen lassen.“

Dorothee Hanke, Kuratorin der Ausstellung

Brücke nach Ludwigslust

hier tobte im April 1945 der

Krieg,im Herbst 2016 wurde

sie abgerissen

LESUNG
Sonntag, 02.04.  

17 Uhr

Barockkirche Friedersdorf
Hans-Georg von der Marwitz liest aus
Karl Feldmeyer´s „Schwierige Heimkehr“

Mit der Wiedervereinigung von 1990 wurden jene Enteignungen nicht rück-gängig gemacht, die schon unter der sowjetischen Administration zwischen 1945 und 1949 in den Gebieten jenseits der Elbe verfügt worden waren.

Stalins Unrecht hat bis heute Bestand.

So besuchten nach dem Fall der Mauer die alten Familien mit trauriger Wieder-sehensfreude ihre vielfach verfallenen oder sogar geschleiften Schlösser, die ruinierten Herrenhäuser und Gutswirt-schaften.

Einige wenige dieser Familien haben die Rückkehr in ihr altes Land bewerkstelligt. Von ihnen - den Hardenbergs, den Finck von Finckenstein, von den Marwitzens, den Rundstedts und den Kattes- erzählt Karl Feldmeyer in seinem Buch. Auch dies ist eine Geschichte der zwei Deutschland und der schwierigen Heimkehr zu sich selber.

Karl Feldmeyer, war viele Jahre, bis zu seinem Ruhestand, Redaktionsmitglied der FAZ und ist für sein Buch, das 1997 erschienen ist, dieser Rückkehr im Einzelnen nachgegangen. Er hat die Familien aufgesucht - von Mecklenburg im Norden über Brandenburg und Sachsen-Anhalt in der Mitte bis hin nach Thüringen und Sachsen im Süden der einstigen DDR.

Spenden erbeten

Brunch

Sonntag, 16.04.
Montag, 17.04.

11-14 Uhr

Bruch mit mit Livemusik zu Ostern

King of Klezmer
Boris Rosenthal und Leo Ellenzweig

Boris Rosenthal, aufgewachsen in Galizien, dem Geburtsort der Klezmermusik, wurde diese bereits in die Wiege gelegt und ist seither seine größte Leidenschaft.


Überragende Kenntnisse im Umgang mit zahlreichen Musikinstrumenten:

Klavier, Gitarre, Akkordeon- und begeisternde Darbietungen brachten ihm den verdienten Titel „King of Klezmer“ ein.


Auch heute noch ist er der Klezmermusik verfallen und gibt immer wieder an vielen Orten, ob es im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder in der Passion-Kirche sein brillantes Können preis.


Boris Rosenthal begeistert gemeinsam mit Leo Ellenzweig, Klarinette und Saxophon, sein Publikum.


Musik & Buffett: 29,50 €

KONZERT
Freitag, 05.05.  

16 Uhr

TRAILHEAD -

ROADSIDE FOLK SONGS

Tobias Panwitz

Hinter dem Namen Trailhead, was den Ausgangspunkt eines Wanderweges bezeichnet,  verbirgt sich der Berliner Songschreiber Tobias Panwitz, der seine Reiseerlebnisse und Begegnungen am Wegesrand in energiegeladene Folk-songs und stimmungsvolle Balladen einfließen lässt.

Mit Gitarre, Mundharmonika, Ukulele, Klavier oder dem bolivianischen Charango besingt Trailhead Erlebnisse zwischen amerikanischen Landstraßen, spanischen Wegen, lettischen Flüssen und südamerikanischen Landschaften. Beeinflusst von Amerikas klassischen Songwritern der 60er und 70er Jahre verbindet Panwitz seine englischen Songs dabei mit Geschichten und Erzählungen über die Orte und Momente, in denen sie entstanden.

Eintritt 15,- Euro

LIEDER zu Himmelfahrt

Donnerstag, 25.05.  

17 Uhr

TINE WITTLER

LOKALRUNDE-Tresenlieder

Schlückchenweise

Nachts sind bekanntlich alle Katzen grau. Was allerdings nur daran liegt, dass Katzen sich höchst selten zum Besuch einer Bar aufraffen. Dort nämlich erblüht des Nachts ehrliches Leben in den wundervollsten Farben: Wer nach Mitternacht einen schummrigen Tresen besucht, der macht sich, wenn auch meist nur im übertragenen Sinne, lustvoll nackig. In solchen Läden wird einem mehr verziehen als tagsüber draußen auf der Straße.

Eines aber wird hier sofort bemerkt - und alles andere als geliebt: Aufschneiderei und eingeübte Überheblichkeit. Die nämlich ahnden auf dem bodenständigen Terrain von Kaschemme bis zur gepflegten Nachtbar nicht nur die anderen Gäste, sondern im Idealfall auch der Wirt oder die Wirtin hinterm Tresen.Tine Wittler ist seit zwölf Jahren in einer ihrer ziemlich vielen Professionen auch Wirtin einer solchen Bar, der „parallelwe.lt“ in Hamburg, ohnehin Hochburg ungekünstelten Miteinander-

Umgehens. Bekannt geworden ist die heute 43-Jährige als Autorin, deren Romane und Ratgeber eine verkaufte Auflage von bislang weit über einer halben Million erreicht hat; als Filmproduzentin, Künstlerin und von 2003 an zehn Jahre lang als TV-Moderatorin der Sendung „Einsatz in 4 Wänden“, mit der sie eine ganze Nation in Sachen „Wohnen und Einrichten“ inspirierte.


Tine Wittler singt ihre kleinen Studien des ganz normalen Nachtlebens ohne den Anspruch, fortan auch noch als bislang unentdeckte, ganz große Stimme zu gelten. Ihr liegt mehr an der Herzenswärme und dem hausgemachten Witz, die ihren Versen innewohnen. Und wenn sie im „Lied für Horst“ Zeilen prägt wie „der erste Horst, der tut noch weh“ - dann dürfte denselben eine Zukunft mit Kultstatus winken.                                

Eintritt 22,- Euro

AUSTELLUNG
Pfingstmontag, 03.06.  

15 Uhr

AUSTELLUNGsEröffnung
Barbara Nagel und Gisela Neumann

Aus einem Zufall wurde Beständigkeit. Seit mehr als dreißig Jahren malen Barbara Nagel und Gisela Neumann das großartige Land diesseits und jenseits der Oder.

Ihre Aquarelle und Pastelle entstehen an der Feldstaffelei vor der Natur. „Je älter wir werden, desto dringlicher wird der Wunsch, in Bildern zu bewahren, was verlierbar ist.“

Die Malwanderungen führen sie von Hohensaaten bis auf die Lebuser Höhen, vom Warthebruch bis auf den Krugberg bei Seelow, von der Alten Oder bei Schiffmühle bis zum Zusammenfluss von Oder und Warthe bei Bleyen.


Zwei Bücher ihrer Malerlebnisse sind entstanden:

„Und der Himmel wurde blauer“ (1993) und „Ist es die Luft, die klingt“ (1997).

Der Oderbruchkalender, den sie seit 1992 herausgeben, feiert 2017 sein

25- jähriges Jubiläum. Ausstellungen seit 1989: Kirche Kienitz, Schloss Neuhardenberg, Kunstspeicher Friedersdorf, Altlewin, Berlin und  Europäisches Patentamt

Den Haag.