Die Geschichte des kleinen Ortes beginnt nach der Gründung des Bistums Lebus im Jahre 1133 und dem Ostwärtsdrängen der askanischen Fürsten Anfang des 13. Jahrhunderts der s.g. Kolonistenzeit. Die Ersterwähnung des Ortes findet man in einem Testament aus dem Jahre 1323 unter dem Namen "frederichstorp" (Dorf des Frederik). 1460 war der Name dann "Frederichstorff" und seit 1752 "Fredersdorf" oder "Friedersdorf" 1441 - 1529 war die Familie von Schapelow Lehnsherr in Friedersdorf. Da die Familie ohne Erben blieb, übertrug Kurfürst Joachim das Lehen dem Melchior Phuel zu Quilitz.
Im Jahre 1652 war Phuel verschuldet, so dass er genötigt war, bei Generaloberst Joachim von Görtzke ein Darlehen mit 60jähriger Rückgabefrist aufzunehmen. Phuel konnte oder wollte nicht zurückzahlen und so blieb Friedersdorf im Pfandbesitz des von Görtzke. 1682 ging das Gut Friedersdorf durch Heirat an die Familie Hans Georg von der Marwitz, in deren Besitz blieb es bis 1945.
Schloß Friedersdorf um 1800 Blick aus dem Speicher
Friedersdorf Heute
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