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| die Geschichte des Speichers |
Impressionen |
| Der Speicher als Kornspeicher |
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Der erste Flachbodenspeicher in Friedersdorf war ein eingeschossiger Bau aus dem Jahre 1891. Anfang 1922 plante Bodo von der Marwitz den Neubau eines Speichers, aufbauend auf dem bereits vorhandenen.
Die Pläne und Berechnungen dafür erarbeitete die "Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft" in Berlin. Die Baubetreuung übernahm der Bauingeneur Johannes Bock aus Berlin.
Der Zimmermannsmeister Bertold Meißgeier aus Brück in der Mark übernahm den Neubau. Baubeginn war der 06. November 1922.
Anfang Dezember 1922 konnte die Firma Jänicke aus Seelow mit der Dachdeckung beginnen. Die Mauerarbeiten wurden von der Firma Schudoma aus Seelow übernommen.
Die Maschinenfabrik F. Neuhaus GmbH. aus Eberswalde war für die technische Ausstattung des Speichers zuständig.
Mit Erntebeginn 1923 konnte das erste Getreide eingelagert werden. Pro Boden konnten 150 t Getreide gelagert werden.
Bis 1990 wurde im Speicher Getreide gelagert. Tatsache ist, dass er in dieser Form, in der er bis heute erhalten ist, in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu den modernsten Speichern der Region zählte. Doch er teilte nach der Wende das Schicksal zahlreicher Landwirtschaftsgebäude: er wurde nicht mehr gebraucht. Zurück blieb der dominante Bau, dem Verfall preisgegeben.
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Speicher 1992
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| der Speicher als Kunstspeicher und Denkmal ab 1991 |
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Eine kleine Gruppe von Friedersdorfern erarbeitete Anfang 1991 ein Konzept für ein Kulturzentrum und Museum. Der weitsichtige Gemeinderat stimmte zu und beantragte bei der Treuhand den Kauf des Speichers und etwas später bei der unteren Denkmalschutzbehörde die Aufnahme in die Kreisdenkmalliste. Nach dem ersten Großreinemachen konnte am 3.9.1991 die erste Ausstellung „Kunst aus dem Oderbruch“ mit einem Klavierkonzert eröffnet werden. Seit Mai 1991 heißt er nun "KUNSTSPEICHER an der B 167"
1992 begann dann die 2. Speichersaison mit Ausstellungen und Veranstaltungen. Am 10.04.1999 startete nun unsere 8. Speichersaison, auch ein neuer beheizbarer Raum bietet uns jetzt die Möglichkeit, auch ganzjährig für das Publikum da zu sein. Dieser Raum ist mit Hilfe vieler fleißiger Hände genau zur Eröffnung fertig geworden.
Unser "Kunstspeicher an der B 167" im Jahre 1999. Das Transparent im Vordergrund des Speichers deutet auf die 1. Ausstellung dieser Saison hin.
Die 1. Ausstellung der Saison 1999 hatte den Namen "VITART", Aussteller waren die 3 Künstler: Anne Viecenz (Keramik), Dieter Stockmann (Malerei und Grafik) und Gert Dunker (Collagen). |

Säuberung des Speichers

Ausstellung
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